Projekte Bolivien

28 Jun 2017

Yessica kehrt nach Bolivien zurück- Ein Rückblick auf die letzten Wochen in Deutschland

Veröffentlicht von Michael Mönxelhaus

Seit einigen Wochen ist unser bolivianischer Gast aus Bolivien – Yessica – nun wieder zurück bei ihrer Familie in Cochabamba. Ihre vollständige Genesung wird allerdings noch bis zum kommenden Herbst dauern. Sie kennt ihre krankengymnastischen Übungen und wurde in Deutschland mit allen notwendigen Hilfsmitteln ausgestattet, so dass eine eigenständige Physiotherapie vor Ort in Bolivien stattfinden kann.Sca8n

An dieser Stelle möchten wir der Physiotherapeutin Maritta Kamp in Medebach und ihren Mitarbeiterinnen Ramona und Theresa ein großes Dankeschön aussprechen für die täglichen Hausbesuche und ihre hervorragende tatkräftige Unterstützung. In kürzester Zeit wurde Yessica mobilisiert und zum Laufen gebracht, für den Rückflug vorbereitet, sowie für ihr neues Leben in der Heimat. Wir als Familie wurden intensiv angeleitet und konnten somit mehrmals am Tag  die notwendigen Übungen mit ihr durchführen. Nicht zuletzt gilt unser Dank der ganzen Familie Kamp für die großzügigen privaten Spenden.

Diese schnelle Rekonvaleszenz verdanken wir auch den Unternehmern, die uns die notwendigen orthopädischen Hilfsmittel kostenlos zur Verfügung gestellt haben oder sogar gespendet haben.

Wir denken hier besonders an das Sanitätshaus Püttmann in Essen. Herr Püttmann hat durch sehr viel persönliches Engagement in mehreren Sitzungen die optimale Orthesenversorgung für Yessica erarbeitet und diese angefertigt. Vielen Dank!

Nochmals danken wir dem Sanitätshaus Spickermann in Siegen für die mehrfache kostenlose Bereitstellung von verschiedenen situationsangepassten Rollstühlen. Gerade in der Phase, in der Yessica mit einem Becken-Bein-Gips schwer zu bewegen war, hat uns diese Bereitstellung sehr geholfen.

Eine Orthesenversorgung zieht die Notwendigkeit von angemessenem Schuhwerk nach sich. Mit großem Einfühlungsvermögen und Engagement wurde dieses Problem durch Martina Schnurbus und ihr Team vom Schuhhaus Weddemann in Medebach in Zusammenarbeit mit der Orthopädie-Schuhtechnik Langendörfer in Frankenberg gelöst. Beiden Unternehmen danken wir von Herzen für die Unterstützung und Spendenbereitschaft.20170426_164333

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Erneut danken wir Augenoptiker Ralf Gönnewig und seinen Mitarbeitern. Nachdem Yessica im November schon eine neue Brille bekam, sorgte Ralf kurz vor Yessicas Abflug für eine erneute, intensive Kontrolle der Augen und Anpassung der Brillengläser.

Trotz der vielen großzügigen Spenden und Hilfen der vorher genannten Unternehmen wäre Yessicas Behandlung und Wiederherstellung nicht möglich gewesen ohne die vielen privaten großen und kleinen Spenden. Die große Anteilnahme und Spendenbereitschaft – auch über den Großraum Medebach hinaus – hat uns immer wieder erstaunt und erfreut. Bei vielen Gelegenheiten und Treffen wurde Geld gesammelt und gespendet: beim Ü-Sechziger-Treffen in Medebach, KFD-Treffen in Dreislar, runden Geburtstagen,…. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön !!!!!

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Herr Hoffmeister bei der Übergabe der Spenden vom Ü-Sechziger-Nachmittag

Herr Krczal vom WDR hat Yessica nochmals interviewt und gefilmt. Hier sieht man besonders deutlich den Unterschied beim Gehen vorher / nachher. Wenn ihre Genesung vollständig abgeschlossen ist, wird nur noch ein dezentes “Hinken” sichtbar sein. Zum Ansehen bitte klicken:     

https://www.facebook.com/wdrlokalzeitsuedwestfalen/videos/1563565110321911/?hc_ref=PAGES_TIMELINE

8 Feb 2017

WDR Lokalzeit | Yessica bekommt eine Hüft-OP

Veröffentlicht von Sebastian Mörchen

© WDR 2016

6 Jan 2017

Dank starkem Team: Yessicas OP gelungen

Veröffentlicht von Julian Moenxelhaus

Seit dem 11. November 2016 wohnt die  junge Bolivianerin Yessica in Medebach bei der Familie Mönxelhaus. Building ONE World hat Hin- und Rückflug für sie bezahlt, damit sie sich hier in Deutschland einer OP unterziehen kann.

Yessica wurde am 14. Dezember in der DRK-Kinderklinik in Siegen kostenlos operiert und zehn Tage kostenlos stationär behandelt. In einer fünf-stündigen Operation wurden Hüfte und Unterschenkel so gerichtet, dass sie demnächst ohne Schmerzen und unauffällig  laufen kann. Mit dieser Maßnahme kann die Notwendigkeit einer Hüftprothese wohl bis zum Erreichen des 45. Lebensjahres hinausgezögert werden. Yessicas Leben wird schmerzfrei und angenehmer, da sie dann nicht mehr den oft gemeinen Hänseleien von Mitmenschen ausgesetzt sein wird. Nach ihrem Schulabschluss möchte Yessica einen Beruf erlernen, in dem sie mit behinderten Kindern arbeitet.

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Für dieses neue Leben danken wir von Herzen den beiden Operateuren Herrn Dr. Sippel (Foto rechts) und Herrn Dr. Vehse, ein starkes Team, das durch seine professionelle Arbeit einen bemerkenswerten Einsatz für das Ehrenamt geleistet hat.

Eine große Hilfe als Übersetzer war uns Gerardo Medina aus Siegen. Ohne ihn wären wichtige medizinische Vorgespräche nicht möglich gewesen. Und er hat sich sogar Zeit genommen, Yessica zu besuchen. Für diesen wichtigen Beistand möchten wir ihm ein großes Dankeschön aussprechen.

Wir danken dem gesamten Pflegeteam von Station 3 für die liebevolle,  kompetente Pflege von Yessica. Ein großes Dankeschön geht auch an Frau Christine Schmitt und ihren Kollegen für die Physiotherapie, die mit viel Einfühlungsvermögen und in spanischer Anleitung durchgeführt wurde. Nicht zuletzt gilt unser Dank der Klinikleitung, die das Ehrenamt erst möglich gemacht hat. An dieser Stelle bedanken wir uns auch ganz herzlich für die kostenlose Unterbringung der Begleitperson.

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11 Dez 2016

Pakete abholen für Bosnien: Yessica ist mit dabei

Veröffentlicht von Michael Althaus

DSC_1016Schüler vom Gymnasium in Kamen (Ruhrgebiet) haben auch dieses Jahr wieder Pakete für unseren HandS-Transport nach Bosnien gepackt. Am Samstag empfing Pfarrer Meinolf Wacker (Foto, Mitte) unser BOW-Mitglied Michael Mönxelhaus, der die rund 70 Geschenke vom Ruhrgebiet ins Sauerland transportierte.

Mit seinen guten Spanisch-Kenntnissen begrüßte der Pfarrer unseren Gast Yessica, die sichtlich erfreut war. Sie staunte über die vielen liebevoll verpackten Päckchen und findet diese Aktion super!

Vom Sauerland gehen die Päckchen zusammen mit vielen weiteren Geschenken auf die Reise nach Bosnien und Herzegowina. Maskottchen Vučko steht bereits in den Startlöchern für den Transport.

5 Dez 2016

Caritas unterstützt Yessica

Veröffentlicht von Michael Althaus

DSC_09681Einen schönen 2. Advent bereitete die Caritas Medebach unserem bolivianischen Gast, sowie allen Beteiligten des humanitären Projekts. Vorsitzende Annemarie Schüngel (Foto, rechts) überbrachte eine Geldspende der Caritas Medebach. Wir alle freuen uns darüber, in erster Linie Yessica, (links) deren Rehabilitationstherapie damit unterstützt werden wird. Herzlichen Dank!

26 Nov 2016

Neue Brille für Yessica

Veröffentlicht von Michael Althaus

DSC_0795-964x1024Die junge Bolivianerin, Yessica, die für ein halbes Jahr wegen einer Operation in Medebach wohnt, hat vom Optiker Ralf Gönnewig eine neue Brille bekommen. Wir alle freuen uns über seine schnelle und großartige Hilfe.Unser Foto zeigt Yessica mit Ralf Gönnewig (l.) und BOW-Mitglied Julian Mönxelhaus.

 

 

 

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12 Nov 2016

Endlich angekommen!

Veröffentlicht von Julian Moenxelhaus

DSC_07083-680x1024Yessica ist nach 16 Stunden Flug und nach 10.500 Kilometern endlich in Medebach gelandet. Aus dem Sommer in Bolivien kam sie in den deutschen Winter. Hier hat sie zum ersten Mal Schnee gesehen und angefasst. Wir freuen uns, dass wir sie bei uns haben.Unser Foto zeigt Jessica bei ihrem deutschen Gastgeber Julian.

 

 

 

 

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27 Okt 2016

Besuch aus Bolivien im Hochsauerland

Veröffentlicht von Julian Moenxelhaus

Der November kommt näher und mit ihm ein ganz besonderer Besuch aus Bolivien. Ein Anliegen, das unserem Mitglied Julian seit fünf Jahren am Herzen liegt, kann nun endlich umgesetzt werden.

Yessica ist 20 Jahre alt und kommt aus Cochabamba, Bolivien. Die letzten Jahre hat sie zusammen mit ihrer Mutter Adela im Kinderheim „Cristo Rey“ gelebt, wo Adela schon seit langer Zeit eine hervorragende Arbeit als Erzieherin leistet.

Seit ihrer Geburt leidet Yessica an einer Hüftdysplasie, einer angeborenen Fehlstellung des Hüftgelenks. In Deutschland wird das schon im ersten Lebensjahr behandelt und operiert. Die fehlenden finanziellen Möglichkeiten der Familie sind der Grund, wieso Yessica diese Operation nie bekommen konnte. Eine Krankenkasse gibt es in Bolivien zwar, aber eine solche Operation wird nicht gezahlt.

Über die Jahre bekam Yessica zusätzlich Probleme mit ihrem Bein, denn dort entstand durch die Hüftdysplasie eine Fußfehlstellung, weshalb sie stark hinkt und viele Schmerzen bei alltäglichen Aufgaben bekommt. In den letzten Jahren hat sie an Schwimmwettkämpfen für Kinder und Jugendliche mit körperlichen Beeinträchtigungen teilgenommen. Wegen den starken Schmerzen in den letzten Jahren darf sie das jetzt auch nicht mehr. Die Schmerzen sind dauerhaft im Stehen und beim Laufen vorhanden. Es ist eine Frage der Zeit, wann Yessica einen Rollstuhl benötigt. Das bedeutet auch, dass die Zahlungen seitens der Regierung so gering ausfallen werden, dass ein situationsgerechtes Leben nicht möglich sein wird.

Seit Julians erster Begegnung mit Yessica und ihrer Mutter Adela im Jahr 2010 bittet Adela um finanzielle Hilfe, damit Yessica in Cochabamba operiert werden kann.  Die geschätzten Kosten würden 5.000 US-Dollar betragen. Julian hat dafür gesorgt, dass Yessica und ihre Mutter im Frühjahr 2014 nach „Santa Cruz de la Sierra“ reisen, eine Reise von zwölf Stunden mit dem Bus. Dort arbeiten Ärzte aus Deutschland von „Interplast Germany“, die zwei Mal im Jahr vor Ort sind und Menschen mit Behinderungen kostenlos operieren.

Durch den E-Mail Kontakt zu einem dieser Ärzte war schnell klar, dass nur der Fuß operiert werden könnte. Aber vor Ort stellte sich dann heraus, dass die Operation mit Fuß und Hüfte insgesamt zu kompliziert ist, und diese nicht innerhalb der Aufenthaltsdauer der deutschen Ärzte von 14 Tagen möglich ist. Yessica und ihre Mutter Adela sind unverrichteter Dinge und mit großer Enttäuschung nach Cochabamba zurückgekehrt, die Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation war vorerst verloren.

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22 Jun 2016

Bolivianisches Kinderheim unter neuer Leitung

Veröffentlicht von Julian Moenxelhaus

Ab August werden die Augustiner-Brüder das Kinderheim Cristo Rey leiten, das bisher unter der Regie der Schwestern der Heiligen Maria Magdalena Postel stand. Das hat der Bischof von Cochabamba aus politischen Gründen so entschieden. Zusammen mit den Schwestern der Heiligen Maria Magdalena Postel und dem Bergkloster Bestwig sind wir traurig über diesen Beschluss. Aber wir hoffen auf eine gute weitere Zusammenarbeit mit der neuen Leitung. Demnächst mehr ……….

6 Okt 2015

Spendenaufruf: Neue Nähmaschine für Maria Eugenia

Veröffentlicht von Michael Althaus

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Wir brauchen eure Hilfe! Maria Eugenia, unsere Schneiderin im Kinderheim Cristo Rey in Cochabamba (Bolivien), benötigt dringend eine neue Nähmaschine. Da Maria Eugenia die Nähmaschine sehr beansprucht, bei 200 Kindern fällt viel an, außerdem gibt sie fleißig Nähkurse für die Mädchen und Jungs, muss es eine Industrienähmaschine sein. Kosten: 800 Euro.

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