Projekte Bolivien

12 Nov 2016

Endlich angekommen!

Veröffentlicht von Julian Moenxelhaus

DSC_07083-680x1024Yessica ist nach 16 Stunden Flug und nach 10.500 Kilometern endlich in Medebach gelandet. Aus dem Sommer in Bolivien kam sie in den deutschen Winter. Hier hat sie zum ersten Mal Schnee gesehen und angefasst. Wir freuen uns, dass wir sie bei uns haben.Unser Foto zeigt Jessica bei ihrem deutschen Gastgeber Julian.

 

 

 

 

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27 Okt 2016

Besuch aus Bolivien im Hochsauerland

Veröffentlicht von Julian Moenxelhaus

Der November kommt näher und mit ihm ein ganz besonderer Besuch aus Bolivien. Ein Anliegen, das unserem Mitglied Julian seit fünf Jahren am Herzen liegt, kann nun endlich umgesetzt werden.

Yessica ist 20 Jahre alt und kommt aus Cochabamba, Bolivien. Die letzten Jahre hat sie zusammen mit ihrer Mutter Adela im Kinderheim „Cristo Rey“ gelebt, wo Adela schon seit langer Zeit eine hervorragende Arbeit als Erzieherin leistet.

Seit ihrer Geburt leidet Yessica an einer Hüftdysplasie, einer angeborenen Fehlstellung des Hüftgelenks. In Deutschland wird das schon im ersten Lebensjahr behandelt und operiert. Die fehlenden finanziellen Möglichkeiten der Familie sind der Grund, wieso Yessica diese Operation nie bekommen konnte. Eine Krankenkasse gibt es in Bolivien zwar, aber eine solche Operation wird nicht gezahlt.

Über die Jahre bekam Yessica zusätzlich Probleme mit ihrem Bein, denn dort entstand durch die Hüftdysplasie eine Fußfehlstellung, weshalb sie stark hinkt und viele Schmerzen bei alltäglichen Aufgaben bekommt. In den letzten Jahren hat sie an Schwimmwettkämpfen für Kinder und Jugendliche mit körperlichen Beeinträchtigungen teilgenommen. Wegen den starken Schmerzen in den letzten Jahren darf sie das jetzt auch nicht mehr. Die Schmerzen sind dauerhaft im Stehen und beim Laufen vorhanden. Es ist eine Frage der Zeit, wann Yessica einen Rollstuhl benötigt. Das bedeutet auch, dass die Zahlungen seitens der Regierung so gering ausfallen werden, dass ein situationsgerechtes Leben nicht möglich sein wird.

Seit Julians erster Begegnung mit Yessica und ihrer Mutter Adela im Jahr 2010 bittet Adela um finanzielle Hilfe, damit Yessica in Cochabamba operiert werden kann.  Die geschätzten Kosten würden 5.000 US-Dollar betragen. Julian hat dafür gesorgt, dass Yessica und ihre Mutter im Frühjahr 2014 nach „Santa Cruz de la Sierra“ reisen, eine Reise von zwölf Stunden mit dem Bus. Dort arbeiten Ärzte aus Deutschland von „Interplast Germany“, die zwei Mal im Jahr vor Ort sind und Menschen mit Behinderungen kostenlos operieren.

Durch den E-Mail Kontakt zu einem dieser Ärzte war schnell klar, dass nur der Fuß operiert werden könnte. Aber vor Ort stellte sich dann heraus, dass die Operation mit Fuß und Hüfte insgesamt zu kompliziert ist, und diese nicht innerhalb der Aufenthaltsdauer der deutschen Ärzte von 14 Tagen möglich ist. Yessica und ihre Mutter Adela sind unverrichteter Dinge und mit großer Enttäuschung nach Cochabamba zurückgekehrt, die Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation war vorerst verloren.

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22 Jun 2016

Bolivianisches Kinderheim unter neuer Leitung

Veröffentlicht von Julian Moenxelhaus

Ab August werden die Augustiner-Brüder das Kinderheim Cristo Rey leiten, das bisher unter der Regie der Schwestern der Heiligen Maria Magdalena Postel stand. Das hat der Bischof von Cochabamba aus politischen Gründen so entschieden. Zusammen mit den Schwestern der Heiligen Maria Magdalena Postel und dem Bergkloster Bestwig sind wir traurig über diesen Beschluss. Aber wir hoffen auf eine gute weitere Zusammenarbeit mit der neuen Leitung. Demnächst mehr ……….

6 Okt 2015

Spendenaufruf: Neue Nähmaschine für Maria Eugenia

Veröffentlicht von Michael Althaus

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Wir brauchen eure Hilfe! Maria Eugenia, unsere Schneiderin im Kinderheim Cristo Rey in Cochabamba (Bolivien), benötigt dringend eine neue Nähmaschine. Da Maria Eugenia die Nähmaschine sehr beansprucht, bei 200 Kindern fällt viel an, außerdem gibt sie fleißig Nähkurse für die Mädchen und Jungs, muss es eine Industrienähmaschine sein. Kosten: 800 Euro.

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30 Sep 2015

Zu Gast in der evangelischen Gemeinde: Julian erzählt von Bolivien

Veröffentlicht von Michael Althaus

DSC_0748Nachdem bereits BOW-Mitglied Pascal Lefarth der Einladung des evangelischen Gemeindezentrums in Medebach gefolgt war, und über die jährlichen Hilfstransporte nach Bosnien-Herzegowina berichtet hatte, wurde auch unser Mitglied Julian Mönxelhauszu einem Vortrag über die Projekte in Bolivien von der evangelischen Frauenhilfe Medebach eingeladen. Durch einen Bericht über seinen Aufenthalt in Bolivien am Anfang des Jahres bekamen die gespannten Zuhörer einen wunderbaren Einblick in die Entwicklung der teilweise schon im Jahr 2010 initiierten Projekte und die jüngsten Erfahrungen aus dem Kinderheim.

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13 Jul 2015

“Das Gefühl nach Hause zu kommen”– Julian zurück in Bolivien

Veröffentlicht von Michael Althaus

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Er fühlte sich gleich zu Hause und wurde freudestrahlend von den Kindern empfangen: BOW-Mitglied Julian Mönxelhaus hat das Kinderheim Cristo Rey in Cochabamba besucht, in dem er einst als Freiwilliger arbeitete und das er heute regelmäßig mit Kleiderspenden aus Deutschland unterstützt. Hier sein Bericht:

Die Vorfreude war kaum zu bändigen, als ich Anfang des Jahres mein Sozialpädagogik-Studium beendet hatte. Schon im Vorfeld hatte ich geplant, nach Beendigung meiner letzten Prüfungen nach Bolivien zu fliegen, um dort nach so langer Zeit das Kinderheim Cristo Rey in Cochabamba zu besuchen. Ich war gespannt auf die vielen bekannten Gesichter, aber auch auf die neuen Kinder und Jugendlichen.

Aus dem kalten, winterlichen Deutschland flog ich also Anfang Februar Richtung Südhalbkugel, auf der gerade der Sommer im vollem Gange war. Von Frankfurt ging es zunächst nach Panama – der Vorbote der Hitze. Meine dicke Winterjacke wurde jetzt endgültig in meinem Rucksack verstaut, bevor es weiter nach Bolivien ging. Ich landete in Santa Cruz de la Sierra, eine bolivianische Metropole im Amazonastiefland. Es war ein tolles Gefühl, endlich wieder bolivianischen Boden unter meinen Füßen zu haben. Nach einer Nacht in der Stadt wollte ich am nächsten Morgen weiter in die Andenstadt Cochabamba, die auf ca. 3000 Höhenmetern liegt. Doch es überraschte mich ein Tropenregen, der die Straßen unter Wasser setzte. Zum Glück hatte ich im Vorfeld schon einen Taxifahrer gefunden, den die sintflutartigen Regenfälle nicht weiter störten. Erneut am Flughafen angekommen, überraschte mich ein weiteres böses Erwachen: Meine Uhrzeit war noch auf panamesischer Zeit, sodass ich fast die kleine 50-Personenmaschine verpasste, die mich in die bolivianischen Berge bringen sollte. Aber ich schaffte es noch rechtzeitig in den Flieger, bevor die Tür zugemacht wurde und das Flugzeug abhob.

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22 Feb 2015

Ein Dankeschön für neue Kleidung

Veröffentlicht von Julian Moenxelhaus

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Ende Dezember wurden dank eurer und unserer Hilfe wieder jede Menge gut erhaltene Kleidung und viele Paar Schuhe im Kinderheim Cristo Rey in Cochabamba (Bolivien) verteilt. Die Kinder, die niemanden haben, der ihnen Kleidung, Schuhe und Schulmaterial ins Kinderheim bringt, werden zuerst berücksichtigt. Das sind meistens 60 Kinder. Die deutschen Missionarinnen auf Zeit, die für ein Jahr im Heim arbeiten, haben – wie jedes Jahr – die Sachen an die Kinder verteilt. Sie berichten uns, dass die Freude groß war. Dafür ein herzliches Dankeschön an die Spender nach Deutschland.

Die ersten vier  Pakete für die Verteilung im Mai/Juni, also im Winter in Bolivien, sind schon wieder auf dem Weg. Und es werden noch einige Pakete voll werden.

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28 Nov 2014

Trikotsätze aus Hesborn für Bolivien

Veröffentlicht von Sebastian Mörchen

20141127_215940Nachdem die Fußballschuhe und ersten Trikotsätze ein großer Erfolg waren legt nun Blau Weiß Hesborn mit weiteren Trikotsätzen und Trainingsjacken nach. Die Kinder im Kinderheim Aldea Cristo Rey haben sich bereits riesig über die ersten Spenden gefreut und so freuen wir uns wieder ein Paket
schicken zu können.

Viele Kleinigkeiten eben, die die Welt ein Stück
fröhlicher machen.

4 Nov 2014

Erlös vom Gemeindefest für BOW-Projekt gespendet

Veröffentlicht von Michael Althaus

julian-oberschledornDie Kirchengemeinde Oberschledorn veranstaltete am Caritas-Sonntag ein großes Gemeindefest. Das Festmotto lautete:  “Weit weg ist näher als du denkst”. Die Organisatoren haben mit viel Fantasie und Einsatz Ideen für Groß und Klein in die Tat umgesetzt und das Fest zu einem Erlebnis werden lassen. Unser Mitglied Julian Mönxelhaus aus Medebach hielt einen Vortrag über unsere Projekte in Bolivien und Nicaragua.

Der Erlös dieses tollen Tages wurde geteilt. Mit 600 Euro unterstützen die Oberschledorner das Kinderheim in Bolivien. Weitere 600 Euro gehen in ein Kinderhaus in Cochabamba, geleitet von Sr. Cornelia, die von vielen Oberschledornern schon seit Jahren  unterstützt wird. Auch eine notwendige und tolle Einrichtung!

Vielen Kindern in Cochabamba wird dieser Erlös zu 100 Prozent  zugute kommen – sie spüren, dass uns ihr Wohl am Herzen liegt. Und das bringt uns einander ganz nah zusammen, getreu dem Motto: “Weit weg ist näher als du denkst”. Vielen Dank an die Organisatoren und vielen fleißigen Hände in Oberschledorn!

13 Okt 2014

Fußball-Outfits für das Kinderheim Cristo Rey

Veröffentlicht von Julian Moenxelhaus

Während der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Brasilien hat auch die Kinder im Kinderheim in Cochabamba das Fußball-Fieber gepackt. Wie wir alle gesehen haben, fand die WM gerade zur Regenzeit in Südamerika statt. Die Heimleiterin Petra Sadura fragte uns, ob wir Stollenschuhe organisieren können, weil die Kinder auf dem rutschigen Rasenplatz gute Schuhe brauchen. Seitdem läuft unsere Sammlung "Fußball-Outfit" für die Aldea Cristo Rey. Bis jetzt  sind schon etliche Stollenschuhe, einige Trikotsätze und Bälle nach Bolivien verschickt worden. Aber wir sammeln weite.! Auf der Internet-Seite der Bergkloster-Stiftung SMMP (Träger des Kinderheims Cristo Rey) wurde im Beitrag “Sportlicher Erfolg” unser Engagement für die fußballbegeisterten Kinder  bereits gewürdigt. Den Dank geben wir an dieser Stelle an alle Fußballer aus Medebach, Medelon, Dreislar, Neukirchen und nicht zuletzt aus dem Stadtgebiet Hallenberg weiter.

Vielen Dank für die freundlichen Spenden!