LiveTicker 2014

23 Dez 2014

13:40 – Angekommen…

Veröffentlicht von Michael Althaus

20141223_133653…in der Heimat. Nach knapp 23-stündiger Fahrt sind Vučko und sein Team wieder im Sauerland angekommen – gerade rechtzeitig zum Weihnachtsfest. Nach den vielen kleinen Bescherungen in Bosnien freuen sie sich jetzt auf die Feiern im Kreise der Familie. Sie bedanken sich bei allen Unterstützern, Spendern und Förderern des HandS-Transports 2014 und wünschen allen frohe Weihnachten. Nach den Feiertagen gibt es hier weitere Bilder und Erfahrungsberichte. Wer also in den letzten Tagen des Jahres Langeweile hat, darf hier gerne noch einmal vorbeischauen.

23 Dez 2014

06:20 Uhr – Zurück in Deutschland

Veröffentlicht von Michael Althaus

Die Sonne ist zwar noch nicht aufgegangen, doch Vučko ist schon seit einigen Stunden hellwach – und hat soeben auf der Rückfahrt ins Sauerland die deutsche Grenze passiert.

22 Dez 2014

11:10 Uhr – Hostelsuche mit Happy End

Veröffentlicht von Michael Althaus

_DSC1525Angekommen in Belgrad: ja, Unterkunft für die Nacht: nein – das ist der Haken an der Spontanfahrt in die Zwei-Millionen-Metropole. Doch nach kurzer Suche haben wir eine gute und günstige Bleibe in Nähe des Stadtzentrums gefunden, das Hedonisten-Hostel. Dessen Name ist unser Programm und so schlendern wir bestens gelaunt durch die Innenstadt und gönnen uns serbische Spezialitäten mit Live-Musik in einem Restaurant – natürlich auf eigene Kosten, schließlich ist der Abstecher nach Belgrad unser Privatvergnügen, für den wir selber aufkommen. Das gilt auch für die anfallenden zusätzlichen Spritkosten. Spenden werden für diesen Extra-Ausflug selbstverständlich nicht verwandt.

Bei unserem Rundgang merken wir schnell, dass Belgrad eine moderne und pulsierende Stadt ist, die es durchaus mit westeuropäischen Metropolen aufnehmen kann. Das bestätigt auch unser Guide Mira, die uns drei Stunden lang durch Belgrad führt. Im kommenden Jahr zählt Belgrad nach Angaben eines großen Reiseanbieters zu den 15 am besuchenswertesten Städten der Welt. Davon kann Sarajevo hingegen nur träumen. Ob Gebäude, öffentliche Verkehrsmittel oder Fußgängerzone – der Unterschied zwischen den beiden Hauptstädten ist nicht zu übersehen. Dafür schmeckt uns bosnisches Cevapcici besser als serbisches Rindfleisch. Mit diesen Eindrücken begeben wir uns auf die Rückreise nach Deutschland.

HINWEIS: Der Ausflug nach Belgrad war eine private Initiative der Mitfahrer der Bosnien-Aktion. Die Finanzierung der zusätzlichen Reisekosten und Übernachtungen erfolgte NICHT aus Spendengeldern oder der Vereinskasse sondern aus eigener Tasche.

21 Dez 2014

14:55 Uhr – On the way to Belgrad

Veröffentlicht von Michael Althaus

Die Geschenke sind verteilt, die Srebrenica-Exkursion vorbei – doch nach Hause will noch niemand von uns. Was also tun? Wir entscheiden uns für einen Besuch der serbischen Hauptstadt Belgrad.

_DSC1518Auf dem Weg dorthin lernen wir einen zum Spaßen aufgelegten serbischen Zollbeamten kennen, der uns mit seiner lockeren Art zum Lachen bringt. Und wir bekommen Verstärkung: Rebecca und Teresa (Foto), zwei spanische Tramperinnen, begleiten uns für einige Stunden bis nach Belgrad.

Sie haben beide fünf Monate lang als Freiwillige in einer Hilfsorganisation gearbeitet und wollen durch Südosteuropa trampen. Am 6. Januar soll es für sie zurück nach Spanien gehen.

 

HINWEIS: Der Ausflug nach Belgrad war eine private Initiative der Mitfahrer der Bosnien-Aktion. Die Finanzierung der zusätzlichen Reisekosten und Übernachtungen erfolgte NICHT aus Spendengeldern oder der Vereinskasse sondern aus eigener Tasche.

21 Dez 2014

12:05 Uhr – Gedenken an das Grauen von Srebrenica

Veröffentlicht von Michael Althaus

DSC_0593Weiße Grabpfeiler reihen sich aneinander, fast soweit das Auge reicht. Jeder einzelne ist mit einer Inschrift versehen und einem der über 8000 Bosniaken gewidmet, die im Juli 1995 in der Nähe von bewaffneten Serben systematisch ermordet und in Massengräbern verbuddelt wurden.

Die muslimischen Bosnier in der Grenzregion zum heutigen Serbien sollten ausgerottet werden, um einem rein serbischem Nationalstaat nicht im Wege zu stehen. Es gilt als schlimmste menschliche Gräueltat Europas seit Ende des 2. Weltkrieges.

Auf einer halbrunden Tafel sind alle Namen der Toten mit Geburtsjahr eingraviert. Wir sind die einzigen Besucher auf dem umzäunten Gelände, das von zwei Polizisten dauerhaft bewacht wird. Von ihnen erfahren wir, dass es auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Ausstellung zu dem Massaker von Srebrenica gibt.

Kaputte Scheiben, Kabel hängen aus der Decke, graue Betonwände – in einer völlig heruntergekommenen ehemaligen Autobatteriefabrikhalle informiert rund ein Dutzend DSC_0585Fotos und Texte auf Bosnisch und Englisch in groben Zügen über das Massaker und dessen Hintergründe. Einige Bilder sind nicht mehr richtig zu erkennen, weil sie von Schimmel befallen sind.

Ansprechpartner vor Ort? Dokumente von Zeitzeugen? Fehlanzeige. Einem solch grauenvollen Ereignis historischen Ausmaßes und den umgebrachten Bosniaken sowie deren Angehörigen wird dies in keinster Weise auch nur annähernd gerecht.

 

HINWEIS: Der Ausflug nach Srebrenica war eine private Initiative der Mitfahrer der Bosnien-Aktion. Die Finanzierung der zusätzlichen Reisekosten und Übernachtungen erfolgte NICHT aus Spendengeldern oder der Vereinskasse sondern aus eigener Tasche.

21 Dez 2014

09:00 – Auf Wiedersehen, Sarajevo!

Veröffentlicht von Michael Althaus

DSC_0454Nach knapp drei Tagen in der bosnischen Hauptstadt heißt es für Vučko Abschiednehmen. Heute Morgen sind seine sechs Begleiter Richtung Srebenica aufgebrochen, wo im Juli 1995 serbische Streitkräfte einen Völkermord begingen.

20 Dez 2014

11:20 – Dickes Lob zum Abschied

Veröffentlicht von Michael Althaus

Beim letzten Besuch dieses Jahr gab es für Vučko eine Premiere: Er war zum ersten Mal im Internat Mjedenica zu Gast. Dort leben und lernen 52 Kinder zwischen sechs und 18 Jahren mit geistiger Behinderung oder Lernschwächen. Spätestens als Vučko die Geschenke verteilte, gab es bei den Kindern kein Halten mehr. Dafür umso mehr strahlende Gesichter. Ob Sonnenbrille, Pullover oder Duschgel – stolz haben sie Vučko, den Erziehern und den übrigen Kindern ihre Geschenke präsentiert. “Ich habe die Kinder selten so glücklich gesehen”, sagt Julia, eine deutsche Freiwilligendienstlerin. Über ein solches Lob freut sich Vučko sehr. Und wünscht an dieser Stelle allen beschenkten Personen fröhliche Weihnachten.

20 Dez 2014

07:17 – Morgendusche

Veröffentlicht von Michael Althaus

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Vom Ruf des Muezzinn geweckt beginnt Vučko den neuen Tag mit seiner Morgendusche. Beim Frühstück stärkt er sich gleich für seine letzte Station, die er heute besuchen will: das Internat Mjedenica.

19 Dez 2014

Viktor geht es gut

Veröffentlicht von Michael Althaus

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Große Kinderaugen sah Vučko im Heim Bjelave, in dem über 100 Kinder untergebracht sind. Sie sind jeweils in einzelne Gruppen aufgeteilt, in denen sie mit 10 bis 15 Kindern zusammenleben.

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Wer unsere HandS-Transport in den letzten Jahren verfolgt hat, der kennt bereits den dreijährigen Viktor (Foto links), den Vučko besonders in sein Herz geschlossen hat. Er ist inzwischen ein munteres Kerlchen geworden, das Laufen gelernt hat. Mit großer Neugier probierte er sein neues Feuerwehrauto aus. Besonders rührend: Eine Tüte Haribo aus seinem Paket riss er sogleich auf, um die Süßigkeiten dann an die anderen Kinder zu verteilen.

 

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19 Dez 2014

10:22 – Bescherung in Bjelave

Veröffentlicht von Michael Althaus

Vučko und sein Team haben knapp 100 Kinder im Heim Bjelave beschenkt. Fotos gibt’s später.