25 Dez 2017

Erste Gelder im neuen Projekt angekommen

Veröffentlicht von Michael Mönxelhaus unter der Kategorie Projekte Bolivien

 

 

Die ersten Spenden werden nach Bolivien übergeben22053314_1854514551231919_329616240_n

Die ersten Spenden wurden in das neue Projekt „Casa de los Ninos“ in Cochabamba, welches von Building One World seit Oktober mitfinanziert wird, übergeben. Heimleitung Aristides Gazzotti und seine Frau Tanja sind sehr erfreut über die großzügige Summe und bedanken sich herzlich bei allen Spendern aus Deutschland. Die Hilfe ist dringend notwendig.

 

Mit den Spenden aus Deutschland soll eine bessere Wasserversorgung finanziert werden. Vor einiger Zeit wurde bereits damit angefangen, jedoch musste die Heimleitung den Bau wegen fehlender Gelder stoppen. Außerdem häuften sich die Notfälle in den letzten Monaten, viele Kinder sind gestorben oder benötigten fachärztliche Unterstützung, die nur im Ausland (Chile oder Argentinien) gegeben ist. Nun soll die Wasserversorgung aber verbessert werden, mit Hilfe von unseren Spenden. „Viele Leitungen sind alt und marode. Einmal hatte das gesamte Heim kein sauberes Trinkwasser, da ein Rohr geplatzt ist und die gesamten Wasserzugänge verdreckt hat“. Das Heim liegt außerhalb der Stadt, in einem wunderbaren Gebiet, um Brunnen zu bauen. Dadurch kann allen im Heim lebenden Familien ein problemloser Zugang zu sauberem Trinkwasser gewährt werden. Im sowieso schon viel zu trockenem Cochabamba ist das ein großer Segen. Im bolivianischen Sommer Wasserstellenherrschen gerade sehr heiße Temperaturen, wie nie zu vor. Das Wasser wird in der Millionenstadt nur zu bestimmten Zeiten angestellt, damit der Verbrauch reguliert wird.

Erneut erzählt mir Aristides wie viele alltägliche Sachen aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln zur Herausforderung werden. Das Projekt benötigt viel mehr Platz, um so vielen weiteren kranken Kindern und ihren Eltern die MiriamMöglichkeit auf ein besseres Leben mit intensiverer Betreuung zu ermöglichen. Mit weiteren Spenden soll deshalb mehr Wohnraum geschaffen sowie bereits vorhandene Bauruinen renoviert werden. Erst heute wurde die kleine Miriam von Aristides und seiner Frau Tanja in das Projekt geholt. Das kleine Mädchen leidet an einer schweren Krankheit und benötigt Sauerstoffflaschen, um zu atmen. Im Projekt wird sie zusammen mit Aristides und Tanja leben und eine intensive Versorgung rund um die Uhr bekommen. Ihre Eltern sind nicht aufzufinden, sie haben ihre kleine Tochter verlassen. Ein Glück, dass es das Kinderheim gibt, in dem auch Miriam von nun an lebt.

 

 

Ein besonderer Dank und ein Weihnachtsgruß erreichen uns und alle Spender von der Heimleitung Aristides in diesen Tagen:

https://www.youtube.com/watch?v=7BMrffb4SJs

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